Diese AGB gelten für alle Dienstleistungsverträge zwischen der S.C. Web Solution Jog690 S.R.L. und ihren Auftraggebern.
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Dienstleistungsverträge zwischen der S.C. Web Solution Jog690 S.R.L. (nachfolgend „Auftragnehmer") und ihren Auftraggebern (nachfolgend „Auftraggeber" oder „Kunde"). Sie gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des Handelsrechts (B2B).
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende AGB des Auftraggebers gelten nicht, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
Der konkrete Leistungsumfang, der Preis und projektspezifische Bedingungen ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung. Diese AGB gelten ergänzend für alle Aufträge.
Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und gelten für 30 Kalendertage ab Ausstellungsdatum, sofern im Angebot nichts anderes angegeben ist.
Ein Vertrag kommt zustande durch schriftliche Auftragsbestätigung, Unterzeichnung eines Dienstleistungsvertrages oder Anzahlung durch den Auftraggeber.
Mündliche Nebenabreden bedürfen der schriftlichen Bestätigung durch den Auftragnehmer, um Gültigkeit zu erlangen.
Der Auftragnehmer erbringt Dienstleistungen im Bereich Webentwicklung (insbesondere WordPress/WooCommerce), Website-Wartung, Online-Marketing sowie verwandte digitale Dienstleistungen.
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich ausschließlich aus dem jeweiligen Angebot oder Vertrag. Leistungen, die dort nicht aufgeführt sind, gelten als Zusatzleistungen und werden gesondert berechnet.
Änderungen am vereinbarten Leistungsumfang (Change Requests) werden vorab als Angebot kalkuliert und erst nach schriftlicher Freigabe durch den Auftraggeber durchgeführt.
Der Auftraggeber ist verpflichtet, alle für die Leistungserbringung erforderlichen Materialien (Texte, Bilder, Logos, Zugangsdaten etc.) rechtzeitig und vollständig bereitzustellen.
Feedback und Freigaben sind innerhalb von 5 Werktagen zu erteilen, sofern vertraglich nichts anderes vereinbart ist. Verzögerungen, die auf fehlender Mitwirkung des Auftraggebers beruhen, verlängern vereinbarte Lieferzeiträume entsprechend – ohne Haftung des Auftragnehmers.
Der Auftraggeber ist für die Richtigkeit und Vollständigkeit der von ihm bereitgestellten Inhalte verantwortlich. Der Auftragnehmer prüft diese nicht auf Rechtmäßigkeit.
5.1 Stundensatz & Abrechnung
Leistungen, die auf Stundenbasis erbracht werden, werden zum gültigen Stundensatz abgerechnet:
Beispiel: 35 Minuten Arbeitszeit = 60 Minuten = € 95,00. Der Auftragnehmer ist berechtigt, den Stundensatz einmal jährlich (erstmals zum 1. Dezember 2026) anzupassen. Preiserhöhungen werden mindestens 8 Wochen vor Inkrafttreten schriftlich mitgeteilt.
5.2 Zahlungsbedingungen
Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug fällig, sofern im Vertrag nichts anderes vereinbart ist.
Bei Projekten mit Ratenzahlung gilt: Im Falle einer Kündigung wird die gesamte noch offene Restsumme sofort fällig.
5.3 Zahlungsverzug & Website-Sperrung
Nach Ablauf der Zahlungsfrist ist der Auftragnehmer berechtigt:
Die Entsperrung erfolgt nach vollständigem Zahlungseingang. Der laufende Betrieb bleibt bis zum Ablauf von 14 Tagen nach Mahnung gewährleistet.
Nach Fertigstellung einer Leistung erhält der Auftraggeber die Möglichkeit zur Prüfung. Die Abnahme gilt als erteilt, wenn der Auftraggeber nicht innerhalb von 7 Werktagen schriftlich begründete Mängel mitteilt (fiktive Abnahme).
Kleinere Textkorrekturen und Design-Fehler fallen unter die vereinbarte Nachbesserungsgarantie und begründen keine Ablehnung der Abnahme.
Nach der zweiten abgeschlossenen Feedback-Runde gilt das Design als endgültig freigegeben (Design Freeze). Strukturelle Änderungen danach werden als kostenpflichtige Zusatzleistung berechnet. Eine Feedback-Runde gilt erst als abgeschlossen, wenn die Freigabe schriftlich per E-Mail bestätigt wurde.
Die Nutzungsrechte an den eigens entwickelten Designs und Custom-Code gehen erst nach vollständiger Bezahlung aller offenen Rechnungen auf den Auftraggeber über. Bis zur vollständigen Bezahlung verbleiben sämtliche Rechte beim Auftragnehmer. Eine Übertragung der Website an Dritte oder ein Hosting-Wechsel ist erst nach vollständiger Bezahlung möglich.
Der Auftraggeber erhält das einfache Nutzungsrecht ausschließlich für die vertraglich vereinbarte Domain. Eine Verwendung für andere Websites, Domains oder Dritte ist ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung nicht gestattet.
Für Drittanbieter-Software (z.B. Plugins, Themes, Page Builder wie Oxygen Builder, WP Rocket, Rank Math Pro, ACF Pro etc.) gelten ausschließlich die jeweiligen Lizenzbedingungen der Hersteller. Der Auftragnehmer übernimmt keine Gewährleistung für Fehler, Sicherheitslücken oder Funktionsstörungen in Drittanbieter-Software.
Der Auftragnehmer ist berechtigt, realisierte Projekte als Referenz zu nennen. Im Footer der Website darf ein diskreter Link „Website erstellt von Web Solution Jog690" platziert werden, sofern nicht anders vereinbart.
Wartungsleistungen werden nur im Rahmen eines gesonderten Wartungsvertrages erbracht. Der Umfang der inkludierten Leistungen ergibt sich ausschließlich aus dem jeweiligen Wartungsvertrag.
Die im Wartungsvertrag inkludierten Support-Minuten (i.d.R. 30 Minuten/Monat) sind nicht übertragbar, verfallen am Monatsende und können weder auf den Folgemonat noch auf andere Websites angerechnet werden.
Arbeiten, die über das inkludierte Kontingent hinausgehen, werden zum gültigen Stundensatz gemäß § 5.1 abgerechnet. Eingriffe des Auftraggebers oder nicht autorisierter Dritter in die betreute Website sind nicht kostenfrei zu beheben.
8.1 Plugin- & Lizenz-Regelung bei Vertragsende
Bei Beendigung des Wartungsvertrages gilt:
Premium-Lizenzen (z.B. Page Builder, SEO-Plugin, Cache, Sicherheits-Plugin) sind nicht übertragbar und müssen vom Auftraggeber eigenständig erworben werden. Die Übergabedokumentation enthält eine vollständige Liste aller benötigten Lizenzen sowie Hinweise zu deren Einrichtung.
Der Auftragnehmer haftet unbegrenzt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, begrenzt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.
Die Haftung ist auf den Netto-Auftragswert des jeweiligen Projekts begrenzt, soweit nicht zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen.
Für Datenverlust haftet der Auftragnehmer nur, soweit dieser nicht durch die vertraglich vereinbarten Backups wiederhergestellt werden kann. Der Auftraggeber ist verpflichtet, eigene zusätzliche Backups zu erstellen.
Keine Garantie wird für spezifische SEO-Rankings, Traffic-Zahlen oder Conversion-Raten übernommen. Der Auftragnehmer haftet nicht für Nichterfüllung infolge höherer Gewalt.
Beide Vertragsparteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse streng vertraulich zu behandeln. Diese Verpflichtung besteht auch nach Vertragsende fort.
11.1 Wartungsverträge
Wartungsverträge werden auf unbestimmte Zeit geschlossen und können von beiden Parteien mit einer Kündigungsfrist von 3 Monaten zum Ende eines Kalendermonats schriftlich (E-Mail genügt) gekündigt werden. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 6 Monate.
11.2 Projektverträge mit Ratenzahlung
Bei Kündigung eines Projektvertrages mit Ratenzahlung wird die gesamte noch offene Restsumme sofort fällig. Der Auftraggeber hat 14 Tage zur Begleichung. Erfolgt keine Zahlung, wird die Website gesperrt. Nach vollständiger Bezahlung erfolgt die Übergabe.
11.3 Außerordentliche Kündigung
Der Auftragnehmer ist berechtigt, einen Vertrag aus wichtigem Grund fristlos zu kündigen, insbesondere wenn:
Im Falle einer fristlosen Kündigung durch den Auftragnehmer werden alle bis dahin erbrachten Leistungen sofort fällig gestellt.
Bei Beendigung eines Wartungsvertrages oder nach Abschluss eines Projektes erfolgt die Übergabe der Website wie folgt:
Die Übergabe erfolgt erst nach vollständiger Bezahlung aller offenen Rechnungen. Ein Hosting-Transfer oder die Herausgabe von Zugangsdaten an Dritte erfolgt ebenfalls erst nach vollständiger Bezahlung.
Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten des Auftraggebers ausschließlich zur Vertragsabwicklung, gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen (DSGVO) und der Datenschutzerklärung unter jog690.com/datenschutz.
Sofern der Auftragnehmer im Rahmen seiner Leistungen personenbezogene Daten des Auftraggebers oder seiner Kunden verarbeitet, wird auf Anforderung ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) abgeschlossen.
Änderungen und Ergänzungen dieser AGB sowie aller auf Basis dieser AGB geschlossenen Verträge bedürfen der Schriftform.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt (salvatorische Klausel).
Es gilt das Recht der Republik Rumänien. Gerichtsstand und Erfüllungsort ist Timișoara, România.