WordPress Wartung 📅 25. Oktober 2026 ⏱ 5 Min. Lesezeit

Was gehört in einen WordPress Wartungsvertrag?

Diese Punkte sollte ein Wartungsvertrag für Ihre WordPress-Website regeln, damit später nichts offen bleibt.

Checkliste mit Häkchen neben einem Schutzschild für den WordPress Wartungsvertrag
Das Wichtigste auf einen Blick
  • Jede Leistung im Vertrag braucht einen Rhythmus, zum Beispiel „wöchentlich“ statt „regelmäßig“.
  • Backups sind nur dann hilfreich, wenn Häufigkeit, Aufbewahrung und Wiederherstellung geregelt sind.
  • Reaktionszeiten und Supportzeiten gehören als Zahl in den Vertrag.
  • Laufzeit, Verlängerung und Kündigungsfrist müssen ausdrücklich dort stehen.
  • Was nicht enthalten ist, sollte der Vertrag genauso klar nennen wie das, was enthalten ist.

Ein WordPress Wartungsvertrag regelt, welche Pflegearbeiten an Ihrer Website regelmäßig anfallen, wie oft sie erledigt werden, was sie kosten und wie lange der Vertrag läuft. Je genauer das aufgeschrieben ist, desto weniger Diskussion gibt es später, wenn etwas nicht funktioniert. Das gilt für kleine Firmenseiten genauso wie für Websites, von denen das Geschäft abhängt.

Viele Angebote nennen nur „Updates und Support“. Dann bleibt offen, ob Backups dazugehören, wer im Notfall wann reagiert und ob die Behebung eines Fehlers extra berechnet wird. Das merkt man meist erst, wenn die Website nicht mehr läuft. Auch Laufzeit und Kündigung stehen oft nur im Kleingedruckten, obwohl sie später den größten Ärger machen können.

In diesem Beitrag gehen wir durch, welche Punkte in einen Wartungsvertrag gehören und woran Sie ein vollständiges Angebot erkennen. Jeder Abschnitt beantwortet eine Frage, die sich vor dem Abschluss stellt. Als Beispiel dienen die Regelungen, die wir bei Jog690 verwenden. Andere Anbieter handhaben einzelne Punkte anders, deshalb lohnt es sich, Angebote Punkt für Punkt nebeneinanderzulegen.

Welche Leistungen muss ein Wartungsvertrag nennen?

Mindestens Updates für WordPress, Plugins und Themes, Backups, Sicherheitsprüfungen und die Überwachung der Erreichbarkeit. Wichtig ist, dass jede Leistung mit einem Rhythmus genannt wird. „Regelmäßige Updates“ lässt sich nicht überprüfen, „wöchentlich“ schon.

Bei unseren Paketen werden Updates im Basis-Paket monatlich, im Standard-Paket wöchentlich und im Premium-Paket zweimal pro Woche eingespielt. Die Pakete im Einzelnen finden Sie bei WordPress Wartung Service.

  • Updates für WordPress, Plugins und Themes
  • Backups mit Aufbewahrung
  • Sicherheits-Scans
  • Überwachung der Erreichbarkeit
  • Monatlicher Bericht
  • Support per E-Mail

Wie oft sollten Backups laufen und wie lange werden sie aufbewahrt?

Der Vertrag sollte Häufigkeit, Aufbewahrungsdauer und Speicherort nennen. Sonst wissen Sie im Ernstfall nicht, auf welchen Stand Sie zurückgehen können.

Bei uns reicht es von einem wöchentlichen Voll-Backup mit 30 Tagen Aufbewahrung im Basis-Paket bis zu täglichen Datenbank-Backups plus wöchentlichem Voll-Backup mit 60 Tagen im Premium-Paket. Gespeichert wird auf Servern in der EU. Als Faustregel gilt: Je öfter sich Inhalte oder Bestellungen ändern, desto häufiger sollte gesichert werden. Prüfen Sie außerdem, ob die Wiederherstellung im Preis enthalten ist.

Was sollte der Vertrag zu Reaktionszeiten sagen?

Er sollte eine konkrete Zeit nennen und sagen, wann sie gilt. „Schneller Support“ ohne Zahl ist kein Versprechen, auf das Sie sich später berufen können.

Bei uns reagieren wir werktags zwischen 9 und 19 Uhr, im Basis-Paket innerhalb von 48 Stunden, im Standard-Paket innerhalb von 24 Stunden und im Premium-Paket innerhalb von 4 Stunden. Die Überwachung läuft rund um die Uhr, nachts und am Wochenende kann die Reaktion länger dauern. Ob das zu Ihnen passt, hängt davon ab, was ein Ausfall Sie kostet.

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Schreiben Sie uns kurz, welche Website Sie betreiben. Sie erhalten ein Angebot mit Paket, Laufzeit und Preis.

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Was ist nicht enthalten und wird extra berechnet?

Das legt jeder Anbieter anders fest, deshalb muss es im Vertrag stehen. Bei uns sind Hosting, Caching, Performance-Optimierung, neue Funktionen und die Fehlerbehebung über Update und Restore hinaus nicht enthalten.

Solche Arbeiten rechnen wir mit €96 pro Stunde zzgl. USt. ab und beginnen erst nach Ihrer Freigabe. Achten Sie in jedem Angebot auf Stundensatz und Freigabe. Läuft auf Ihrer Website ein Shop, gibt es dafür die eigene WooCommerce Wartung.

Welche Laufzeit und Kündigungsfrist sollte der Vertrag haben?

Entscheidend ist, dass Laufzeit, Verlängerung und Kündigungsfrist ausdrücklich im Vertrag stehen. Bei uns beträgt die Laufzeit 3, 6 oder 12 Monate, bezahlt wird monatlich.

Der Vertrag verlängert sich um dieselbe Laufzeit, wenn Sie nicht 4 Wochen vor Ablauf per E-Mail kündigen. Bei einem Jahresvertrag entfällt die einmalige Setup-Gebühr von €99. Einen Überblick über beide Wartungsarten gibt die Seite Wartung und Pflege.

Zeitstrahl mit Laufzeiten von 3, 6 und 12 Monaten und Kündigung per E-Mail 4 Wochen vor Ablauf
  • Laufzeit in Monaten
  • Automatische Verlängerung ja oder nein
  • Kündigungsfrist und Form der Kündigung
  • Einmalige Gebühren wie Setup

Was gilt bei fremden Websites, Lizenzen und Datenschutz?

Wurde die Website von jemand anderem gebaut, sollte der Vertrag eine Prüfung vor der Aufnahme vorsehen. Wir sehen uns dafür Plugins, Theme und Zustand an. Bei Websites, die wir selbst gebaut haben, entfällt das.

Klären Sie außerdem, wer Plugin- und Theme-Lizenzen bestellt und bezahlt. Bei uns bestellen Sie sie über uns, wir verrechnen sie separat. Hat der Anbieter Zugriff auf personenbezogene Daten, kommt je nach Fall eine Auftragsverarbeitung in Betracht. Das ist keine Rechtsberatung, lassen Sie sich dazu bei Bedarf rechtlich beraten.

Häufige Fragen

Bei uns kostet er je nach Paket €57, €97 oder €157 pro Monat zzgl. USt. Dazu kommt einmalig eine Setup-Gebühr von €99, die bei einem Jahresvertrag entfällt. Andere Anbieter können abweichen, vergleichen Sie deshalb den Leistungsumfang.

Das legt der Anbieter fest. Bei uns sind es 3, 6 oder 12 Monate, bezahlt wird monatlich. Danach verlängert sich der Vertrag um dieselbe Laufzeit.

Bei uns per E-Mail, spätestens 4 Wochen vor Ablauf der Laufzeit. Ohne Kündigung verlängert sich der Vertrag um die gleiche Laufzeit. Welche Frist bei einem anderen Anbieter gilt, steht in dessen Vertrag.

Nicht zwingend. Ein Vertrag lohnt sich, wenn Sie Updates, Backups und Überwachung nicht selbst regelmäßig erledigen wollen oder können. Wer das zuverlässig selbst macht, kann auch ohne Vertrag arbeiten.

Bei uns spielen wir das Backup zurück und melden uns bei Ihnen. Gemeinsam entscheiden wir, wie es weitergeht. Im Vertrag sollte stehen, wer das tut und ob es zusätzlich kostet.

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